Jan 31 2006

Bürgerrechtlerin Coretta Scott King ist tot

Kategorie: Aktuelle Nachrichtenmenschenrechte @ 16:52

Die Witwe des Friedensnobelpreisträgers Martin Luther King, Coretta Scott King, ist tot. Wie amerikanische Medien heute berichteten, starb die US-Bürgerrechtlerin im Alter von 78 Jahren am Montagabend in Atlanta.
Vor einigen Monaten hatte sie einen schweren Schlaganfall erlitten. Ihr Mann, der Baptistenpastor Martin Luther King, war im April 1968 einem Attentat zum Opfer gefallen. Senator Edward Kennedy betonte anlässlich des Todes von Coretta King, gerade heute müsse der Kampf um soziale Gerechtigkeit fortgesetzt werden.

zum Artikel bei SocialTimes

Schlagwörter: , , , , ,


Jan 30 2006

Sportler-Drama mit Happy End als große Sonntagabend-Show

Kategorie: Aktuelle Nachrichtenmenschenrechte @ 16:46

Hannes Schmidt geht nach dem Finish vor Henry in die Knie.
Im Studio applaudieren die Menschen wie damals beim Zieleinlauf des berühmten TUI-Marathons auf Mallorca. Im Herbst erlebten zwei Läufer aus der Welt des Sports eine schöne Geschichte: Der blinde kenianische Marathon-Läufer Henry Wanyoike, Botschafter der Christoffel-Blindenmission (CBM), wurde rund drei Kilometer vor dem Ziel führungslos. Denn Wanyoikes Begleitläufer hatte wegen Erschöpfung aufgeben müssen. “Ich fühlte mich verloren”, sagte der mehrfache Paralympics-Sieger Wanyoike (31) in der “Sonntags-Show der Überraschungen?, die am 29. Januar ab 20.15 im MDR ausgestrahlt wurde. Verloren und verzweifelt ? bis Hannes Schmidt aus Nürnberg erschien und Henry übernahm.
Weiter geht’s mit “Sportler-Drama mit Happy End als große Sonntagabend-Show”

Schlagwörter: , , ,


Jan 29 2006

Wolfowitz und Wieczorek-Zeul sollen sich für Menschen in Ghana einsetzen

Kategorie: Aktuelle Nachrichtenmenschenrechte @ 16:26

Besuch von Weltbankpräsident Wolfowitz am 30.1.06 in Berlin

Umstrittenes Goldabbauprojekt steht vor Entscheidung

Am 31. Januar, einen Tag nach dem Besuch des Weltbankpräsidenten in Berlin, soll im Direktorium der Weltbanktochter IFC über einen Kredit für das umstrittene Goldabbauprojekt Ahafo in Ghana entschieden werden. Von der ersten Phase dieses Projekts sind 9.500 Menschen betroffen, die ihr Land an das Unternehmen Newmont übergeben mussten ohne Ersatzland zu erhalten. In der vergangenen Woche wurde eine von IFC in Auftrag gegebene unabhängige Überprüfung der Umsiedlungsmaßnahmen veröffentlicht. Diese Überprüfung stellt fest, dass das Projekt den IFC eigenen Standards für Umsiedlungen nicht entspricht. FIAN fordert Weltbankpräsident Paul Wolfowitz und Entwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul auf, an der Einhaltung der Standards festzuhalten und die positiven Einflussmöglichkeiten von IFC auf dieses umstrittene Projekt nicht zu verspielen.
Weiter geht’s mit “Wolfowitz und Wieczorek-Zeul sollen sich für Menschen in Ghana einsetzen”

Schlagwörter: , , , ,


Jan 29 2006

Sudan: UNHCR kritisiert Regierung für Menschenrechtsverstöße

Kategorie: Aktuelle Nachrichtenmenschenrechte @ 09:04

Die UN-Menschenrechtsbehörde UNHCR hat die Regierung Sudans für zahlreiche Menschenrechtsverstöße, darunter Folterungen, erschreckende Zustände in sudanesischen Gefängnissen und Übergriffe auf Zivilisten in Darfur, heftig kritisiert. Auf der Grundlage eines Berichtes, der von UN-Ermittlern nach Gesprächen mit Opfern und Zeugen von staatlichen Menschenrechtsverletzungen vorgelegt wurde, fordert die UNHCR die Regierung in Khartoum auf, “die Kultur der Straflosigkeit im gesamten Sudan zu beenden”.
zum Artikel im Weblog alsharq

Schlagwörter: , , ,


Jan 27 2006

UNICEF dankt Johannes Rau

Kategorie: Aktuelle Nachrichtenmenschenrechte @ 15:33

In Erinnerung an den heute Morgen verstorbenen ehemaligen Bundespräsidenten Johannes Rau erklärt der Geschäftsführer von UNICEF Deutschland, Dietrich Garlichs:
“UNICEF dankt Johannes Rau für seinen lebenslangen Einsatz für Gerechtigkeit und Verständigung.
Johannes Rau ist als Mensch und Politiker immer für die Rechte der ärmsten Kinder auf der Welt eingetreten.
Er war ein Brückenbauer über alle sozialen, kulturellen und politischen Gegensätze hinweg.
Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Frau Christina und seinen Kindern.”
Christina Rau war von 1999 bis 2004 Schirmherrin von UNICEF Deutschland.

Quelle: Pressemitteilung UNICEF

Schlagwörter: ,


Jan 27 2006

Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus

Kategorie: Es ist nicht vergessenmenschenrechte @ 10:44

“Die Fackel der Erinnerung weiter tragen”

Mit zahlreichen Veranstaltungen wird heute in vielen Ländern der Opfer der NS-Verfolgung gedacht. Die Opfer könnten nur durch Erinnerung gebührend geehrt werden, sagte UN-Generalsekretär Kofi Annan. Annan wird in Zürich mit Überlebenden des Holocaust und jungen Menschen zusammentreffen, die sich in Gedenkstätten engagieren.

Nach dem Willen der Vereinten Nationen soll der 27. Januar künftig jedes Jahr als Holocaust-Gedenktag begangen werden. In Deutschland hatte 1996 der damalige Bundespräsident Roman Herzog den 27. Januar zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus erklärt. Am 27. Januar 1945 hatten sowjetische Truppen das Konzentrationslager Auschwitz befreit.

zum Artikel bei SocialTimes

Schlagwörter: , ,


Jan 26 2006

6000 Unterschriften gegen Kinderheirat in Afghanistan gesammelt

Kategorie: Kinderrechtemenschenrechte @ 18:07

Afghanisches Mädchen in Mazar
Mit einer landesweiten Kampagne gegen Kinderheirat machte die Frauenrechtsorganisation medica mondiale in den letzten Monaten in Kabul, Herat und Mazar-i-Sharif von sich reden. Unter anderem sammelten die Mitarbeiterinnen der Frauenrechtsorganisation 6000 Unterschriften gegen diese menschenverachtende Praxis. Am Donnerstag (26. Januar 2006) übergaben sie die Unterschriften an Präsident Hamid Karzai. Auch in Deutschland überreichte eine medica mondiale-Mitarbeiterin die Liste an einen Vertreter des Auswärtigen Amtes.
?Der Kampf gegen Zwangsverheiratung von Frauen und Kinderheirat ist eine unserer wichtigsten Aufgaben in Afghanistan?, sagt Monika Hauser, Gründerin und Geschäftsführerin von medica mondiale. Denn Zwangsverheiratung von Mädchen sei in Afghanistan weiterhin ?an der Tagesordnung?. Nach Schätzungen der Afghanischen Unabhängigen Kommission für Menschenrechte, der unter anderem die ehemalige afghanische Frauenministerin Sima Samar vorsteht, werden 60 bis 80 Prozent der Mädchen und Frauen in Afghanistan immer noch gegen ihren Willen verheiratet ? oft bereits im Kindesalter. Sie dürfen dann nicht mehr in die Schule gehen und haben daher keine Chance auf Bildung geschweige denn darauf, sich später einen eigenen Lebensunterhalt sichern zu können. Aber auch die gesundheitlichen Konsequenzen sind verheerend: Die Mädchen und jungen Frauen gebären ein Kind nach dem anderen, ohne die dafür erforderliche körperliche und seelische Reife zu haben. Viele Fehlgeburten und enormer Blutverlust bei jeder Entbindung schwächen die Mädchen zusätzlich. Gegen diese ?Ehe? wehren können sie sich nicht ? dann werden sie ins Gefängnis gesteckt, geschlagen, gefoltert, verstoßen und geächtet.
Weiter geht’s mit “6000 Unterschriften gegen Kinderheirat in Afghanistan gesammelt”

Schlagwörter: , ,


Jan 26 2006

Illegaler CIA-Flüge: Bundesregierung muss Verschleppungstaktik aufgeben

Kategorie: Foltermenschenrechte @ 17:50

Ein Ende der Verschleppungstaktik der Bundesregierung in der Frage illegaler CIA-Flüge, Entführungen und möglicher Folter von Gefangenen hat ai-Generalsekretärin Barbara Lochbihler heute gefordert.

“Die Bundesregierung muss die Öffentlichkeit informieren, ob und wie deutsches Territorium für solche CIA-Flüge genutzt wurde. Sie muss die genauen Umstände des Verhörs des deutschen Staatsbürgers Mohammad Zammar in einem syrischen Foltergefängnis durch deutsche Beamte und die Rolle der früheren Bundesregierung offen legen. Ein Untersuchungsausschuss kann dazu ein geeignetes Mittel sein”, sagte Lochbihler. “Anders als Bundesinnenminister Schäuble behauptet, hat die Befragung Zammars sehr wohl die ‘rote Linie’ überschritten.”
Weiter geht’s mit “Illegaler CIA-Flüge: Bundesregierung muss Verschleppungstaktik aufgeben”

Schlagwörter: , , ,


Jan 25 2006

Public Eye Award für Continental-Kampagne an FIAN, Germanwatch und Euzkadi-Gewerkschaft

Kategorie: Aktuelle Nachrichtenmenschenrechte @ 19:27

Erfolgreicher Kampf gegen Verletzung von Arbeiterrechten ausgezeichnet

Für die erfolgreiche Kampagne gegen die widerrechtliche Schließung eines mexikanischen Continental-Reifenwerkes erhalten heute die deutsche Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch, die Menschenrechtsorganisation FIAN sowie die mexikanische Euzkadi-Gewerkschaft den “Positive Award”. Der Preis zeichnet Kampagnen aus, die die Politik und das Verhalten von Unternehmen positiv verändert haben. Er ist Teil des “Public Eye Award”, der jährlich von den Schweizer Organisationen “Erklärung von Bern” und “Pro Natura” zum Beginn des Weltwirtschaftsforums in Davos verliehen wird.
Weiter geht’s mit “Public Eye Award für Continental-Kampagne an FIAN, Germanwatch und Euzkadi-Gewerkschaft”

Schlagwörter: , ,


Jan 25 2006

Gute Nachrichten für Opfer von Menschenrechtsverletzungen in Peru

Kategorie: Gute Nachrichtenmenschenrechte @ 19:14

Der peruanische Innenminister hat nach vorliegenden Informationen die Polizei im Departement Cuzco im Süden Perus angewiesen, wegen der Morddrohungen gegen die Menschenrechtsorganisation ?Asociación por la Vida y la Dignidad Humana? (APORVIDHA) eine Untersuchung einzuleiten. Nach Einschätzung von amnesty international befinden sich die Mitarbeiter von APORVIDHA damit nicht mehr in unmittelbarer Lebensgefahr.
Weiter geht’s mit “Gute Nachrichten für Opfer von Menschenrechtsverletzungen in Peru”

Schlagwörter: , , ,


Nächste Seite »