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<title>Menschenrechte</title>
<link>http://menschenrechte.blogg.de/</link>
<description>Urgent Actions und Appellfälle
Nichts fürchten Staaten mehr, als dass ihre Menschenrechtsverletzungen ins Licht der Öffentlichkeit gezerrt werden. Das Weblog Menschenrechte beschäftigt sich mit aktuellen Nachrichten zu den Themen Menschenrechte, Kinderrechte und Frauenrechte</description>
<language>de</language>
<lastBuildDate>Wed, 23 May 2007 19:00:57 +0200</lastBuildDate>
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<title>Ich schließe das Weblog Menschenrechte</title>
<link>http://menschenrechte.blogg.de/eintrag.php?id=1265</link>
<description><![CDATA[nach langem Überlegen aus persönlichen Gründen.<br />
<br />
Da ich es als Archivsammlung weiter im Internet stehen lassen möchte, werde ich die Kommentare aller Einträge inaktivieren. Das wird eine Weile in Anspruch nehmen und ich bitte die Menschen, die ich in ihrer Diskussion unterbreche, das zu akzeptieren.<br />
<br />
Für mich ist es leider nicht mehr möglich alle (!) Diskussionen zu Einträgen die z.T. schon über 2 Jahre alt sind, so zu moderieren, wie es der Ernsthaftigkeit der Themen angemessen wäre.<br />
<br />
Lasst euch davon nicht beirren und macht eure eigenen Blogs auf! Themen, die so kontrovers diskutiert werden, sind als Blogthema gut geeignet. <br />
<br />
Ein Blog ist z.B. bei <a href="http://blogg.de">blogg.de</a> oder bei <a href="http://wordpress.com">wordpress.com</a> in einer Minute eröffnet. Macht eure Blogs auf, bezieht Stellung unter eurer eigenen Regie!<br />
<br />
 <br /><br /> ]]></description>
<pubDate>Wed, 23 May 2007 19:00:57 +0200</pubDate>
<dc:creator>vwoolf</dc:creator>
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</item>
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<title>Die seit fünf Jahren entführte Politikerin Ingrid Betancourt ist am Leben</title>
<link>http://menschenrechte.blogg.de/eintrag.php?id=1264</link>
<description><![CDATA[Ingrid Betancourt lebt offenbar noch<br />
Die kolumbianische Politikerin Ingrid Betancourt, die sich seit fünf Jahren in der Gewalt der Linksguerilla Farc befindet, ist nach Angaben eines ehemaligen Mitgefangenen wohlauf.<br />
<br />
<a href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/?sid=3cb298af7a140b710fd5fc13fe4d8d62&em_cnt=1138509">zum Artikel in der bei FR-Online</a><br />
<br />
<a href="http://betancourt.blogg.de">Freiheit für die Geiseln in Kolumbien</a> <br /><br /> ]]></description>
<pubDate>Sat, 19 May 2007 20:52:52 +0200</pubDate>
<dc:creator>menschenrechte</dc:creator>
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<title>Liebeslied von Tomte für ai</title>
<link>http://menschenrechte.blogg.de/eintrag.php?id=1263</link>
<description><![CDATA[?Oh Yoko? erscheint am 19. Mai<br />
<br />
Berlin, 14. Mai 2007 - Die Hamburger Indiepop-Band ?Tomte? hat exklusiv für <a href="http://www2.amnesty.de/internet/deall.nsf/AlleDok/36C9C48A2AE0D917C12572DC002A4830?Open">amnesty international (ai) </a>John Lennons Hommage an Yoko Ono, ?Oh Yoko?, gecovert. Damit unterstützt ?Tomte? das weltweite Musikprojekt von ai ?Make Some Noise?. ?Tomtes? melancholische Akkustik-Version des Lennon-Klassikers erscheint am 19. Mai 2007 zum Download auf www.amnesty.de/noise und auf www.itunes.de. Sänger Thees Uhlmann wird die Single am 19. Mai 2007 im Rahmen der aktuellen ai-Kampagne ?EinSatz? in der Berliner Kulturbrauerei vorstellen.<br />
<br />
ai will mit ?Make Some Noise? junge Menschen inspirieren, sich aktiv für die Menschenrechte einzusetzen. ?Unser Ziel ist, dass 17-Jährige sich sagen, »wenn die Jungs von Tomte sich für amnesty interessieren, dann check ich das mal aus«. Auf manche hat es großen Einfluss, was Bands machen und wozu sie sich äußern?, erklärte Sänger Uhlmann, der seit mehr als zwei Jahren ai-Mitglied ist. ?Es ist sehr cool, sich für die Menschenrechte einzusetzen. Ich hoffe, es fühlen sich Leute durch unseren Song inspiriert, und amnesty bekommt einen Haufen neuer Mitglieder.?<br />
<br />
Make Some Noise ist ein weltweites Musikprojekt von ai. Yoko Ono hat ai dafür die Bearbeitungsrechte für alle Solotitel von John Lennon zur Verfügung gestellt. Nationale und internationale Top-Künstler und Bands nehmen eigene Coverversionen von Lennon-Songs auf. Make Some Noise verbindet Musik und Party mit Aktionen, um Menschen zu unterstützen, denen Gerechtigkeit, Freiheit und Gleichberechtigung vorenthalten werden. Bisher haben u.a. R.E.M., Green Day, Tokio Hotel und MIA Lennon-Songs für ai gecovert. Alle Songs können auf www.amnesty.de/noise zum Preis von je 99 Cent heruntergeladen werden. Der Erlös kommt ausschließlich der Arbeit von ai zugute.<br />
<br />
<a href="http://www2.amnesty.de/internet/deall.nsf/AlleDok/36C9C48A2AE0D917C12572DC002A4830?Open">Quelle: Pressemitteilung amnesty international</a> <br /><br /> ]]></description>
<pubDate>Tue, 15 May 2007 18:50:39 +0200</pubDate>
<dc:creator>menschenrechte</dc:creator>
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</item>
<item>
<title>15. Mai: Internationaler Tag der Kriegsdienstverweigerung</title>
<link>http://menschenrechte.blogg.de/eintrag.php?id=1262</link>
<description><![CDATA[Für Gewissensfreiheit und Frieden<br />
Kriegsdienstverweigerung kann den Kreislauf der Gewalt durchbrechen<br />
<br />
Osnabrück, 14.05.2007 - »Der Einsatz von Minderjährigen in bewaffneten Konflikten muss ebenso aufhören wie die Zwangsrekrutierung von über 18-Jährigen«, fordern das Kriegsdienstverweigerernetzwerk Connection e.V., die Zentralstelle KDV (Zentralstelle für Recht und Schutz der Kriegsdienstverweigerer aus Gewissensgründen e.V.), sowie die Kinderhilfsorganisation terre des hommes aus Anlass des 15. Mai, dem Internationalen Tag der Kriegsdienstverweigerung. Gerade bei bewaffneten Konflikten wie in der Türkei oder in Kolumbien sei die Verwirklichung des Menschenrechts auf Kriegsdienstverweigerung ein Beitrag, den Kreislauf der Gewalt zu durchbrechen. <br /><br /> »Vor seiner ersten Wahl zum Präsidenten Kolumbiens«, berichtet der Kriegsdienstverweigerer<br />
Eduardo Castrillon von dem Jugendnetzwerk Red Juvenil aus Medellín, »hatte Alvaro Uribe versprochen, die Wehrpflicht in Kolumbien abzuschaffen, wenn die Berufsarmee erst einmal auf 100.000 Mann aufgestockt sei. Heute gibt es 187.000 Berufssoldaten in Kolumbien, doch die Wehrpflicht besteht weiter und Zwangsrekrutierungen gehören zum Alltag.«<br />
»Auch Minderjährige werden nach wie vor von der kolumbianischen Armee zu militärischen Hilfsdiensten herangezogen und Schulen zu militärischen Einrichtungen umfunktioniert«, berichtet Kinderrechtsreferent Ralf Willinger von terre des hommes. »Dies widerspricht internationalem Recht und macht Kinder und Jugendliche zu Zielscheiben, oft mit fatalen Folgen.«<br />
<br />
In der Türkei wurde zuletzt der Kriegsdienstverweigerer Halil Savda am 12. April 2007 zu einer zweiten Haftstrafe und insgesamt 21½ Monaten Gefängnis verurteilt, kurz nachdem das Europäische Parlament seine Besorgnis über die Urteile gegen Kriegsdienstverweigerer in der Türkei ausgesprochen und darauf hingewiesen hatte, dass »das Recht auf Kriegsdienstverweigerung in der Europäischen Charta der Grundrechte anerkannt ist«. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hatte es als »unverhältnismäßig« bezeichnet, dass in der Türkei Kriegsdienstverweigerer wiederholt einberufen, bis zu acht Mal wegen Befehlsverweigerung oder Desertion verurteilt und nicht aus dem Militärdienst entlassen werden.<br />
<br />
»In Deutschland wird die Verfolgung von Kriegsdienstverweigerern jedoch immer noch nicht als Asylgrund anerkannt«, kritisiert Rudi Friedrich von Connection e.V. »Hier ist dringend eine Änderung erforderlich.«<br />
<br />
Seit 1985 finden am Internationalen Tag der Kriegsdienstverweigerung weltweit Aktionen gegen Wehrpflicht und militärische Zwangsdienste statt. Red Juvenil ist ein langjähriger Partner von Connection e.V. und terre des hommes-Deutschland. In Kolumbien hat sich durch Jugendorganisa­tionen wie Red Juvenil eine Friedenskultur entwickelt, die mit Friedenserziehung, Kunst, kreativen Aktionen und Protesten Alternativen zur Gewalt als Mittel der Konfliktlösung aufbauen.<br />
<a href="http://www.tdh.de/content/presse/pressemeldungen/detail.htm?&view=detail&id=168&year="><br />
Quelle: terre des hommes</a>]]></description>
<pubDate>Mon, 14 May 2007 17:54:40 +0200</pubDate>
<dc:creator>menschenrechte</dc:creator>
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</item>
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<title>USBEKISTAN - Menschenrechtslage in Usbekistan weiter schlecht </title>
<link>http://menschenrechte.blogg.de/eintrag.php?id=1261</link>
<description><![CDATA[Einem verstärkten EU-Engagement zum Trotz werden in Usbekistan Menschenrechte unverändert schwer verletzt. Kritische Journalisten, Vertreter der Zivilgesellschaft und Oppositionelle in Usbekistan werden weiterhin verfolgt und in unfairen Prozessen abgeurteilt. Darauf hat <a href="http://www2.amnesty.de/internet/deall.nsf/AlleDok/99D63EB6CDC93AB8C12572D80030A056?Open">amnesty international (ai) </a>anlässlich des zweiten Jahrestags der Massentötungen in der usbekischen Stadt Andischan hingewiesen.<br />
<br />
Vor der Sitzung des EU-Rats für Außenbeziehungen und Allgemeine Angelegenheiten am 14./15. Mai forderte ai Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier als Präsidenten des EU-Ministerrats auf, bei der usbekischen Regierung auf eine unabhängige internationale Untersuchung der Vorfälle vom 12./13. Mai 2005 zu drängen. Bei Auseinandersetzungen mit der Polizei starben Hunderte zumeist unbewaffneter Zivilpersonen.<br />
<br />
?Der Jahrestag von Andischan erinnert eindrücklich an die schlimme Menschenrechtslage in Usbekistan?, sagte Barbara Lochbihler, Generalsekretärin von ai Deutschland. ?Bemühungen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft, etwa in einem Menschenrechtsdialog mit Usbekistan, haben bisher nicht gegriffen. Staatsbeamte wenden systematisch und routinemäßig Folter an. Die Täter werden kaum zur Rechenschaft gezogen. Der Aufbau eines unabhängigen Justizwesens kommt nicht voran; Gerichtsverfahren entsprechen in der Regel nicht internationalen Standards, erfolterte Geständnisse sind als Beweismittel zugelassen.?<br />
<br />
In ihrem Schreiben an Steinmeier fordert ai die EU auf, sich einzusetzen für<br />
<br />
- die sofortige und bedingungslose Freilassung der zahlreichen politischen Gefangenen<br />
- die Abschaffung der Folter und Maßnahmen, die ihre zukünftige Anwendung verhindern;<br />
die strafrechtliche Verfolgung aller Menschenrechtsverletzungen.<br />
<br />
<a href="http://www2.amnesty.de/internet/deall.nsf/AlleDok/99D63EB6CDC93AB8C12572D80030A056?Open">Quelle: amnesty international</a> <br /><br /> ]]></description>
<pubDate>Fri, 11 May 2007 17:37:41 +0200</pubDate>
<dc:creator>menschenrechte</dc:creator>
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<item>
<title>Zum Muttertag faire Blumen verschenken!</title>
<link>http://menschenrechte.blogg.de/eintrag.php?id=1260</link>
<description><![CDATA[Zum Muttertag am 13. Mai ruft das entwicklungspolitische <a href="http://www.tdh.de/content/presse/pressemeldungen/detail.htm?&view=detail&id=167&year=">Kinderhilfswerk terre des hommes</a> Verbraucher auf, Blumen aus heimischer Produktion oder dem fairen Handel zu verschenken. ?Ob Flower Label-Blumen im Fachhandel, oder Sträuße mit dem Fairtrade-Siegel im Supermarkt: Jeder dieser Blumengrüße gibt dem Käufer und der Beschenkten die Gewissheit, dass die Rechte der Arbeiterinnen auf den Blumenplantagen im Süden gewahrt, die Frauen vor Pestizidvergiftungen geschützt und die Mindestlöhne gezahlt werden?, so Claudia Ehlers, Kinderrechtsreferentin von terre des hommes. ?Dadurch werden die Lebensbedingungen der Familien insgesamt verbessert. Und so sinkt auch die Wahrscheinlichkeit, dass Kinder dieser Frauen auf Grund des Pestizideinsatzes mit Missbildungen geboren werden oder die Kinder gezwungen sind, selbst Geld zu verdienen.?<br />
 <br /><br /> terre des hommes weist darauf hin, dass anders als in den Großmärkten im Blumenfachhandel eine direkte Auszeichnung der Ware nicht möglich sei. Informationen über die Einzelhandelsgeschäfte in Deutschland, die fair gehandelte Blumen verkaufen, sind jedoch auf der Website des Flower Labels (www.fairflowers.de) zu finden. In der gerade erschienenen terre des hommes-Broschüre ?Kinderarbeit ? Was Verbraucher und Unternehmen tun können?, liegt eine aktuelle Liste auch in gedruckter Form vor.<br />
<br />
Die Blumen mit dem Fairtrade-Siegel gibt es bei REWE, bei Edeka  in Baden-Württemberg, Saarland, Rheinland.-Pfalz und in Teilen von Hessen und Bayern, bei Kaisers?s Tengelmann in Süddeutschland sowie im Blumenfachhandel und bei Blumen Risse. <br />
<br />
<a href="http://www.tdh.de/content/presse/pressemeldungen/detail.htm?&view=detail&id=167&year=">Quelle: terre des hommes-Pressereferat</a><br />
<br />
<br />
]]></description>
<pubDate>Fri, 11 May 2007 12:23:13 +0200</pubDate>
<dc:creator>menschenrechte</dc:creator>
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</item>
<item>
<title>Somalia: DBG-Büro in Mogadischu zerstört </title>
<link>http://menschenrechte.blogg.de/eintrag.php?id=1259</link>
<description><![CDATA[Trotz einer mehrtägigen Feuerpause in Mogadischu ist die humanitäre Lage in der somalischen Hauptstadt katastrophal. Rund 365.000 Menschen sind durch die heftigen Kämpfe vertrieben worden und leben nun in Lagern am Stadtrand. Die hygienischen Bedingungen sind verheerend, Cholera und Durchfall breiten sich aus. Die somalische Partnerorganisation DBG hat nach der Zerstörung ihres Bürogebäudes ein Ausweichquartier außerhalb Mogadischus bezogen und setzt von dort aus die dringend benötigte humanitäre Hilfe fort.<br />
<br />
<a href="http://www.diakonie-katastrophenhilfe.de/hilfe-weltweit/2061_88_DEU_HTML.php">weiter bei der Pressemitteilung der Diakonie</a> <br /><br /> ]]></description>
<pubDate>Mon, 07 May 2007 11:49:52 +0200</pubDate>
<dc:creator>menschenrechte</dc:creator>
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<category domain="http://www.blogg.de/tag/somalia">somalia</category>
</item>
<item>
<title>Fotos für die Pressefreiheit 2007</title>
<link>http://menschenrechte.blogg.de/eintrag.php?id=1258</link>
<description><![CDATA[ROG veröffentlicht ?Traum und Trauma?<br />
<a href="www.reporter-ohne-grenzen.de"><br />
Reporter ohne Grenzen </a>stellt am Internationalen Tag der Pressefreiheit, dem 3. Mai, einen neuen Bildband vor. In ?Traum und Trauma. Fotos für die Pressefreiheit 2007? setzen international renommierte Fotografinnen und Fotografen auf vielfältige Weise individuelle wie gesellschaftliche Lebensträume ins Bild, greifen Traumata auf und machen mögliche Verbundstellen zwischen beiden sichtbar.<br />
<br />
So konfrontiert Jonas Bendiksen uns in ?Spaceship Junkyard? mit dem Fluch, der mit dem Menschheitstraum von der Eroberung des Universums einhergeht. In ?Stadt Träume? inszeniert Sabine Felber den Zufall flüchtiger Begegnungen in Großstädten. Sara Terry eröffnet uns in ?Aftermath: Bosnias Long Road to Peace? einen Einblick in den langwierigen Heilungsprozess nach dem Krieg. Wie weit Traum und Wirklichkeit auseinander klaffen können, zeigt Sebastian Hesse in ?Jenseits der Sterne?. <br /><br /> Paula Luttringer enthüllt in ?Das Klagen der Mauern? den Schrecken, der Orten von Gewalt und Folter eingeschrieben ist. In ?Miss HIV Stigma Free? setzt sich Gisèle Wulfsohn mit der Ausgrenzung HIV-Positiver in Afrika auseinander. Alex Webb dokumentiert in ?New York, September 11? den Tag der Terroranschläge. In ?Crowd? thematisiert Misha Gordin das Trauma der aufgezwungenen Uniformität. Jan von Holleben lässt in ?Der Traum vom Fliegen? Kinder diesen tiefsitzenden Wunsch leben.<br />
<br />
Jede Serie wird mit erläuternden Artikeln eingeleitet. Der Band informiert zudem über die Organisation und bietet Beispiele der täglichen Menschenrechtsarbeit von Reporter ohne Grenzen.<br />
<br />
In seinem Grußwort zum Band schreibt der Fotograf Thomas Ruff ?Leider brauchen wir auch heute die ?Reporter ohne Grenzen?, die unser Recht auf freie Meinungsäußerung und unabhängige Berichterstattung verteidigen. Der öffentliche Druck, der durch diese verhältnismäßig bescheidene Organisation auf die menschenrechtsverletzenden Regierungen ausgeübt wird, hat bereits erstaunlich viel bewirkt. Reporter ohne Grenzen wird respektiert, weil sie sich überall nichtstaatlich und parteilos verhalten.?<br />
<br />
Alle Fotografinnen, Fotografen, Autorinnen und Autoren haben ihre Arbeiten unentgeltlich zur Verfügung gestellt und so Reporter ohne Grenzen unterstützt. Mit den Erlösen finanzieren wir Anwaltskosten, medizinische Hilfe und schaffen Öffentlichkeit für verfolgte Journalistinnen und Journalisten.<br />
<br />
?Traum und Trauma? ? Fotos für die Pressefreiheit 2007<br />
ISBN 978-3-937683-12-6<br />
100 S., 80 Abb., 4-farbig und schwarzweiß, DIN A4, Broschur<br />
10 ?. Zu bestellen im Buchhandel oder unter <a href="http://www.reporter-ohne-grenzen.de">www.reporter-ohne-grenzen.de</a><br />
<br />
<a href="http://www.reporter-ohne-grenzen.de">Quelle: Pressemitteilung ROG</a>]]></description>
<pubDate>Thu, 03 May 2007 16:16:08 +0200</pubDate>
<dc:creator>menschenrechte</dc:creator>
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</item>
<item>
<title>EU-USA-Gipfel: ai fordert mehr Druck auf die USA, Guantánamo zu schließen</title>
<link>http://menschenrechte.blogg.de/eintrag.php?id=1257</link>
<description><![CDATA[Berlin, 27. April 2007 - Die EU muss ihr Gipfeltreffen mit den USA am 30. April nutzen, um wirksamer als bisher auf ein Ende der Menschenrechtsverletzungen im ?Krieg gegen Terror? zu drängen. In einem Schreiben an Bundeskanzlerin Angela Merkel als EU-Ratspräsidentin nannte <a href="http://www2.amnesty.de/internet/deall.nsf/AlleDok/BEA739CBBFE3CD56C12572CA003F419A?Open">amnesty international (ai)</a> vor allem folgende Forderungen: Die USA müssen Guantánamo schließen, Informationen über CIA-Geheimgefängnisse und ihre Insassen offen legen und die Praxis der Entführung und Verschleppung von Terrorismusverdächtigen in Geheimgefängnisse der CIA und in Folterstaaten beenden.<br />
<br />
?Beim Zusammentreffen mit der EU im letzten Jahr erklärte US-Präsident Bush, er wolle Guantánamo am liebsten schließen. Einen Gipfel später ist nichts passiert. Die US-Regierung wie die EU sollten sich selbst beim Wort nehmen?, sagte Ferdinand Muggenthaler, USA-Experte von ai. Europäische Institutionen haben 2006 die USA mehrfach aufgefordert, Guantánamo so schnell wie möglich zu schließen. Doch der fünfte Jahrestag der Einrichtung des Gefangenenlagers in Guantánamo Bay im Januar 2007 verstrich, und eine Schließung ist nicht in Sicht. Ein neues Teillager wurde errichtet, 14 mutmaßliche ?Topterroristen? wurden aus CIA-Gefängnissen nach Guantánamo verlegt. Der erste Prozess vor einer Militärkommission in Guantánamo hat stattgefunden. ai kritisiert die Kommission und die Verfahren als unvereinbar mit völkerrechtlichen Standards für faire Gerichtsverfahren.<br />
<br />
?Es liegt in der Verantwortung der USA, zu einer völker- und menschenrechtsverträglichen Form der Bekämpfung des Terrorismus zu finden. Die EU als eine der einflussreichen Partner der USA steht in der Verantwortung, hier wirksamen Druck auszuüben?, sagte Muggenthaler.<br />
<br />
<a href="http://www2.amnesty.de/internet/deall.nsf/AlleDok/BEA739CBBFE3CD56C12572CA003F419A?Open">Quelle: Pressemitteilung Amnesty international</a> <br /><br /> ]]></description>
<pubDate>Sat, 28 Apr 2007 21:11:51 +0200</pubDate>
<dc:creator>menschenrechte</dc:creator>
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<title>Kurdisches Mädchen im Irak zu Tode gesteinigt</title>
<link>http://menschenrechte.blogg.de/eintrag.php?id=1256</link>
<description><![CDATA[Am Freitag wurde durch die <a href="http://www.wadinet.at/">Hilfsorganisation WADI</a> bekannt, dass am 7. April in der irakisch-kurdischen Stadt Bashiqa, die 17-jährige Doa zu Tode gesteinigt worden ist.<br />
Dieser Artikel in <a href="http://diestandard.at/?url=/?id=2860452">dieStandard beschreibt die bedrückenden Hintergründe und Einzelheiten</a> der Tat.<br />
<i>das Mädchen einer Yezidi-Familie an, hatte sich aber in einen muslimischen Araber verliebt und diesen im Geheimen getroffen.<br />
...<br />
Tatsächlich zeigen Filmaufnahmen, die mit einer Handy-Kamera gefilmt wurden, dass männliche Familienangehörige des Mädchens (der Onkel, der Bruder und ein Cousin) vor den Augen mehrer hundert Zuseher, das Mädchen nackt auszogen und zu Tode steinigten. Deutlich erkennbar sind ebenfalls Polizisten, die der Steinigung unbeteiligt zusahen und nicht einschritten.</i><br />
<br />
Bevor hier wieder alle Yeziden über meinen Blogeintrag herfallen, zitiere ich die deutliche Distanzierung von Mirza Dinnayi von Ehrenmorden.<br />
<br />
<i>Mirza Dinnayi, ehemaliger Minderheitenberater des irakischen Staatspräsidenten Talabani und Koordinator der "Yezidi Democratic Community" in Deutschland zeigt sich über den Vorfall bestürzt. "Alle yezidischen Vereine und Persönlichkeiten haben auf diesen barbarischen Akt voller Bestürzung reagiert. Dass Ehrenmorde nun auch unter Yeziden passieren, zeigt, wie verroht die irakische und die gesamte orientalische Gesellschaft ist."</i> <br /><br /> ]]></description>
<pubDate>Sat, 28 Apr 2007 08:39:53 +0200</pubDate>
<dc:creator>menschenrechte</dc:creator>
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